Der Studienstandort Deutschland hat viele Vorteile zu bieten:
- hoher akademischer Standard der Universitäten
- Internationalität des Studiums, Bachelor-, Master- und Ph.D.-Programme in englischer Sprache
- keine oder geringe Studiengebühren und moderate Lebenshaltungskosten im Vergleich zu anderen EU-Ländern
Das deutsche Hochschulsystem zeichnet sich durch eine besondere Vielseitigkeit aus: Je nach geplanter Ausrichtung finden Sie das jeweils auf Ihre Wünsche zugeschnittene Angebot. Von den praxisorientierten Fachhochschulen, der klassischen Universitätsausbildung bis hin zur Berufsakademie, die weltweit einen einzigartigen Ruf genießt - in Deutschland finden Sie einfach alles! Hochschuleinrichtungen gibt es über das gesamte Bundesgebiet verteilt - ob in der Großstadt oder im Grünen. Altehrwürdig oder hochmodern, klein und überschaubar oder groß und pulsierend, das gesamte Spektrum ist vorhanden. Sie müssen sich nur noch das Passende aussuchen!
Inzwischen gibt es rund 400 Bachelor- und Masterstudiengänge in zumeist englischer Sprache, die internationale Studierende aus aller Welt anziehen. Die "International Degree Programmes" (IDP) zeichnen sich durch ein hohes akademisches Niveau und gut strukturierte Studienprogramme aus. Studienbegleitend werden Deutschkurse angeboten sowie eine besonders intensive Betreuung und Studienberatung.
Hochschultypen
"Wer die Wahl hat, hat die Qual." So lautet ein deutsches Sprichwort. Und es beschreibt Ihre Lage – angesichts der vielfältigen Studienmöglichkeiten in Deutschland – vielleicht ganz gut.
In Deutschland gibt es 409 staatlich anerkannte Hochschulen, an 165 Orten in der ganzen Bundesrepublik verteilt. Alle Hochschulen zusammen bieten mehr als 13.500 Studiengänge an. Damit Ihre Wahl nicht zu einer ganz schlimmen Qual wird, haben wir hier für Sie ein paar Entscheidungshilfen zusammengestellt.
Welche Arten von Hochschulen gibt es?
Etwas übersichtlicher wird das Angebot bereits, wenn man sich für eine Hochschulart entscheidet. In Deutschland gibt es drei Arten von Hochschulen:
- Universitäten,
- Fachhochschulen sowie
- Kunst-, Film- und Musikhochschulen.
An Universitäten sind Sie richtig aufgehoben, wenn Sie sich für ein wissenschaftlich ausgeprägtes Studium interessieren. Universitäten bieten ein sehr breites Fächerspektrum an. Manche Universitäten haben sich auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert. Beispiele dafür sind Technische Hochschulen, Medizinische Hochschulen oder Pädagogische Hochschulen. Auch wenn Sie in Deutschland promovieren (also den Doktortitel machen) möchten, sind Sie an den Universitäten genau richtig.
Fachhochschulen sind die richtige Lösung, wenn Sie ein sehr praxisorientiertes Studium bevorzugen. Hier erhalten Sie eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung, die auf die konkreten Anforderungen im Berufsleben zugeschnitten ist. Zum Studium gehören Praktika und Praxissemester. Dort haben die Studierenden die Gelegenheit, ihre Kenntnisse in Unternehmen und Betrieben zu erproben.
Kunst-, Film- und Musikhochschule sind die richtige Wahl, wenn Sie ein künstlerisch-gestalterisches Fach studieren möchten. Diese Hochschulen bieten Fächer an wie Bildende Kunst, Industrie- und Mode-Design, Grafik, Instrumentalmusik oder Gesang. An Hochschulen für moderne Medien werden Regisseure, Kameraleute, Drehbuchautoren sowie andere Film- und Fernsehschaffende ausgebildet. Die Voraussetzung für ein solches Studium ist ein besonderes künstlerisches Talent, das Sie in einem Eignungstest unter Beweis stellen müssen. Für die Kunst-, Film- und Musikhochschulen gelten also besondere Zulassungsbedingungen.
Wie unterscheiden sich staatliche und private Hochschulen?
Die meisten Hochschulen in Deutschland werden vom Staat finanziert. Einige wenige Hochschulen werden von der protestantischen oder der katholischen Kirche unterhalten. Daneben gibt es mittlerweile über 100 private Hochschulen, deren Studienabschlüsse vom Staat anerkannt werden. Ein Großteil davon sind Fachhochschulen.
Die weitaus meisten Studierenden in Deutschland sind allerdings an staatlichen Hochschulen eingeschrieben. Nur drei Prozent besuchen eine private Hochschule. Das liegt daran, dass an privaten Hochschulen zum Teil hohe Studiengebühren verlangt werden. Die Qualität der Lehre ist an beiden Hochschultypen vergleichbar gut.
Wichtig zu wissen: Das Bildungswesen in Deutschland wird nicht zentral geregelt. Jedes der 16 Bundesländer hat seine eigenen Hochschulgesetze und Richtlinien. Außerdem sind die Hochschulen in Deutschland weitgehend selbstständig. Vieles ist deshalb nicht für alle Hochschulen einheitlich geregelt. Darum gilt: Fragen Sie immer nach, welche Bestimmungen an der Hochschule Ihrer Wahl gelten.